Ankommen, Riff, Isla Mujeres und der weiche Start am Meer.
Von der Karibik über den Pazifik und die Anden bis zur Amazonasmündung. Vier Länder, zwei Ozeane, ein durchgehender Bogen.
Die Idee
Diese Reise folgt keinem Rundkurs. Sie zieht einen einzigen Bogen — von der Karibik quer durch Mexiko an den Pazifik, über die Anden und am Ende den Amazonas hinunter bis dorthin, wo er ins Meer geht.
Sie beginnt in Cancún. Dreißig Tage Mexiko: Cenoten und Riff, dann die Maya-Städte von Chichén Itzá bis Calakmul, die ummauerte Stadt Campeche, der lakandonische Dschungel um Palenque und Yaxchilán, das Hochland von San Cristóbal — und zum Schluss der Pazifik. Von dort über die Grenze nach Guatemala City.
Weiter per Flug nach Bogotá. Kolumbien bringt Andenluft, die Karibikküste bei Santa Marta und die Kaffeefarmen der Sierra Nevada. Dann noch einmal ein Flug, nach Leticia — und zu Fuß über die Grenze nach Brasilien.
Die letzte Etappe der Reise ist den Amazonas hinunter. Manaus, die Wasserfälle von Presidente Figueiredo, zehn Tage am türkisfarbenen Tapajós in Alter do Chão, die größte Flussinsel Marajó — und Belém, wo der Fluss den Atlantik erreicht.
Der Verlauf
Die Route folgt einem einzigen Bogen: Karibik, Maya-Land, Hochland, Anden, Amazonas und am Ende der Atlantik. Mehr als zwanzig Punkte lassen sich anklicken und öffnen eine kleine Lupe mit Bild, Ort und Stimmung.
Ankommen, Riff, Isla Mujeres und der weiche Start am Meer.
Phase eins im Detail
Rund 3.000 Kilometer in dreißig Tagen — etwa hundert am Tag. Klingt viel, ist es nicht: Die Route läuft in einem einzigen Bogen ohne Zurückfahren, und dadurch bleibt an jedem Höhepunkt Zeit zum Bleiben.
Die Dramaturgie steigert sich in drei Stufen — erst Wasser, dann Stein, am Ende Menschen.
Cancun, Riff, Cenoten, Tulum und Sian Ka'an setzen den weichen Auftakt.
Bacalar, Calakmul, Ruta Puuc und Uxmal bringen die großen Ruinen in den Vordergrund.
Chiapas, San Cristobal, Sumidero, Soconusco und Boca del Cielo schließen Mexiko ab.
Ankommen, Riff, Cenoten. Dazwischen die ersten Pyramiden.
Der stärkste Einzeltag der Etappe: Calakmul im Morgengrauen.
Von der weißen Stadt über den Golf in den Nebelwald.
Der kulturell dichteste Teil — und danach das Meer.
Sechs Momente aus Mexiko
Phase zwei im Detail
Bogotá auf 2.600 Meter Höhe — dann hinunter zur Karibik. Kolumbien hält zwei völlig verschiedene Welten bereit: die dichte Hauptstadt mit ihrem kolonialen Kern und dem Goldmuseum, und wenige Stunden nördlich das Meer, die Sierra Nevada und die Kaffeefincas von Minca. Der letzte Flug bringt uns tief in den Regenwald nach Leticia — einen Schritt von der brasilianischen Grenze entfernt.
Vier Länder, aber Kolumbien ist das Scharnier zwischen zwei Welten: zwischen dem alten Mexiko und dem großen Fluss.
La Candelaria, Goldmuseum, Hoehe und Kaffee geben Kolumbien seinen urbanen Start.
Santa Marta, Palomino und Minca verbinden Kueste, Regenwald und Bergkaffee.
Der Flug nach Leticia verschiebt die Reise vom Hochland direkt an den Amazonas.
Sechs Momente aus Kolumbien
Phase drei im Detail
Der Amazonas ist kein Fluss — er ist ein System. Wir folgen ihm von Tabatinga bis Belém: 2.000 Kilometer Wasser, Urwald und Zeit. Manaus ist das Tor, Alter do Chão ist die Mitte, Marajó ist das Labyrinth und Belém ist der Punkt, wo der Fluss ins Meer geht.
Kein Abschnitt der Reise ist so weit, so weit weg und so unvergesslich wie dieser.
Grenze, Flussboot, Encontro das Águas und die große Stadt mitten im Wald.
Presidente Figueiredo, Santarém und Alter do Chão machen den Fluss heller und ruhiger.
Flussinsel, Markt, Delta und Atlantik bilden das große Finale der Route.
Brasilien Highlights
Die größte Flussinsel der Welt, halb Wasser, halb Weide — und eine Polizei, die auf Büffeln reitet.
Zehn Tage Alter do Chão: Tapajós und Arapiuns im eigenen Boot, Hängematte an Bord, Ilha do Amor bei Sonnenuntergang.
Schwarzes und helles Wasser fließen kilometerweit nebeneinander, ohne sich zu mischen. Vor Manaus.
Presidente Figueiredo, das Land der Wasserfälle — Kaskaden, Grotten und eine Lodge mitten im Grün.
Der größte Freiluftmarkt Lateinamerikas: Fisch, Früchte, Kräuter — und der Lärm des ganzen Deltas an einem Ort.
Wer am Amazonas reist, reist durch Wohnzimmer. Die Menschen sind nicht Kulisse, sie sind der Grund.
Alle Fotos aus eigenen Reisen der letzten Jahre — Brasilien. Für Mexiko und Kolumbien sind die Bildplätze angelegt, die Aufnahmen folgen.
„Wir reisen nicht, um anzukommen. Wir reisen dem Fluss nach — und schauen, wo er uns hinträgt.“
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@kulturabenteuerreisen